Apis Mellifera Mellifera

Die dunkle Biene gehören der Rasse der westeuropäsichen Honigbiene, der Apis mellifera mellifera, an und ist eine sehr alte Bienenrasse.
Kennzeichnend sind ihre dunkle Panzerfärbung und die schmalen Filzbinden. Diese Bienenrasse hat sich über Jahrtausende an die lokalen Verhältnisse angepasst. Sie kann daher auch in rauem Klima gut überwintern und erbringt einen ausgewogenen Honigertrag. Ihre lokale Stärke zeigt sich auch an ihrer auch bei niedrigen Temperaturen ausgeprägter Flugkraft.

Ihre Sanftmütigkeit und ausgewogene Honigleistung verleihen ihr ein einzigartiges Profil. Ihre optimale Anpassung an unsere Flora und die unterschiedlichen Klimazonen verhelfen ihr zu einer hohen Effizienz bei der Nektarsuche. Ihr besonderer Leistungsnachweis liegt in ihrer Ausgewogenheit. Sie hat immer noch etwas für schlechte Tage auf der hohen Kante und ist eine äusserst gute Selbstversorgerin. Ihre Honigerträge sind ausgewogen, denn auch in mittleren Jahren findet sie immer noch genügend Nektarquellen, um die Honigtöpfe zu füllen.

Die gefürchteten Varroa-Milben wird in Ihrer Entwicklung durch die ausgeprägte Winterbrutpause und Brutpausen bei Trachtmangel behindert. Dies ist in der heutigen Zeit wieder in höchstem Masse interessant.

 


 

 

Die Dunkle Biene hat einen starken Pollensammeltrieb über eine grosse Anzahl von Pflanzen und geht sparsam mit den Futtervorräten um.

Sie ist als reingezüchtete Biene sanftmütig.
Durch die Einführung fremder Königinnen von einseitig auf Honigertrag und Sanftmut ausgerichteten Rassen bastardieren die einheimischen Bienen, da sich Bienen unkontrolliert in der Luft paaren.
NIcht mehr reinrassige Königinnen, die aus solchen Kreuzungen hervorgehen, können stechlustigere Nachkommen zeugen. Daher kann die Sanftmüttigkeit ab der zweiten, nicht reinrassigen Generation (Swissmix) stark abnehmen.
Züchter und Imker der Dunklen Biene erhalten unter anderem auch mit Schutzprojekten in abgeschlossenen Regionen und Talschaften, rassereine Völker.